Der Oktober begann mit der Metal Mania im Karlsruher AKK. Auf dem KIT-Campus ging die Konzertreihe nun bereits in ihre 22. Ausgabe und auch diesmal standen drei vielversprechende Bands auf dem Programm: Venom Breath, Miura und Brainsucker waren mir bis dahin alle drei unbekannt, doch die ersten Hörproben versprachen einen tollen Abend. Ob die Erwartungen erfüllt werden konnten? Finden wir es heraus!
Konzertbericht
AKK Metal Mania Vol.22 - 03.10.26
Venom Breath live
Als erstes ging das Trio Venom Breath auf die Bühne. Ausgestattet mit Gitarre, Bass und Schlagzeug lieferten sie uns eine coole Mischung aus Metal und Hardcore. Sie drückten immer wieder ordentlich aufs Tempo und neben Nackenbrechern lud ihr Groove zum Tanzen ein. Es daurte zwar eine ganze Weile, bis sich der erste kleine Pit auftat, doch insgesamt kamen Venom Breath sehr gut an. Zwei Stimmen, die sich abwechselten, oder gekonnt harmonierten drückten dem Stil ihren Stempel auf. Alles in allem waren Venom Breath ein super Auftakt, der allen Beteiligten viel Spaß gemacht hat
Miura live
Als Zweites waren Miura an der Reihe und nun war es an der Zeit, die Tanzschuhe auszupacken. Wir bekamen souveränen Hardcore geboten, der jede Menge Spaß machte. Mit neuem Sänger hatte sich das Quartett aus Südtirol einiges vorgenommen und steigerte sich von Song zu Song immer weiter. Neben einer Wall of Death sahen wir sehr viele Two Steps und die ein oder andere Headbanger-Kette. Sie versprachen außerdem, dass die vielen neuen Songs bald auch online zu hören werden sein und weckten darauf allgemeine Vorfreude. Zum Abschluss hatten sie auch noch ein Cover von Nasty's 666AM vorbreitet, das nochmals einen ordentlichen Mosh Pit in Gang brachte. Auch der zweite Auftritt war sehr gelungen
Brainsucker live
Zum Abschluss gab es dann gewaltigen Deathcore von Brainsucker. Der Vierer ließ ein knüppelhartes Set über uns hereinbrechen und ließ keine Zeit für Verschnaufpausen. Erst kürzlich veröffentlichten sie ihre Debüt-EP Dreadful Existence, die sie in voller Länge präsentierten. Im Grunde reihten sie einen Breakdown an den Nächsten und brachten so nochmal ordentlich Bewegung in die Crowd. In bester Deathcore-Manier spielten sie die Instrumente sehr tief über dem Boden, während dämonische Vocals aus den Boxen drangen. Zwar konnte der Sound den brachialen Klang nicht ganz so gut einfangen, doch man merkte trotzdem zu jeder Zeit, was in dieser Band steckt. Das war ein hervorragender Abschluss für einen gelungenen Abend
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